Welche Kosten entstehen mir?

Die Höhe der notariellen Gebühren richtet sich nach dem bundesweit geltenden Gesetz über Kosten der freiwilligen Gerichtsbarkeit für Gerichte und Notare. Abweichende Kostenvereinbarungen mit ermäßigten oder erhöhten Kosten sind verboten und unwirksam. Die Kostenrechnungen werden daher durch den Landgerichtspräsidenten in regelmäßigen Abständen überprüft. Damit soll die Unparteilichkeit der Notare gewährleistet werden. In aller Regel werden einem Amtsgeschäft des Notars nach der Kostentabelle B wertmäßig gesetzlich festgelegte Gebühren zugeordnet. Die Notarkosten richten sich damit nicht nach dem Aufwand, sondern entsprechend einem von der Leistung unabhängigen, sogenannten Geschäftswert. Bei einem Grundstückskauf ist dies regelmäßig der Kaufpreis.

„Verschiedene Steuergesetze haben in den letzten Jahren eine wichtige Änderung gebracht: Ab sofort müssen bei den meisten notariellen Verträgen die sogenannten „Steueridentifikationsnummern“ (§ 139 b Abgabenordnung) gegenüber dem Finanzamt angegeben werden.“ Hinzu kommen je nach Einzelfall noch Schreibauslagen, Kommunikationsaufwand, Umsatzsteuer und teilweise auch Vollzugs- und Treuhandgebühren. In den Gebühren ist die Beratung durch den Notar immer enthalten.

„Bitte teilen Sie uns Ihre Steueridentifikationsnummer spätestens bei der Beurkundung mit, da wir diese im Anschluss an die Beurkundung an das zuständige Finanzamt weiterleiten müssen.“

Einige weitere Kostenbeispiele finden Sie hier.