Insolvenzrecht

Zahlungsunfähige Personen haben die Möglichkeit über die Durchführung eines Insolvenzverfahrens von ihren Schulden befreit zu werden.
Unternehmen haben ebenfalls das Recht, je nach Rechtsform auch die Verpflichtung, bei Vorliegen eines Insolvenzgrundes Insolvenzantrag zu stellen.

Nach einem Insolvenzantrag setzt das Insolvenzgericht eine für die Prüfung und weitere Abwicklung zuständige Person ein.
Dies ist im Fall der Eröffnung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens ein sog. Treuhänder, bei Insolvenzen (ggf. ehemals) selbständig tätiger natürlicher Personen und Gesellschaften ein Insolvenzverwalter.
Sollten für die Entscheidung über einen Insolvenzantrag, d.h. für die Frage ob das Verfahren eröffnet werden kann, ob hierfür eine Verfahrenskostenstundung erforderlich ist, oder ob der Antrag mangels Masse abgewiesen werden muss, weitere Ermittlungen anzustellen sein, beauftragt das zuständige Insolvenzgericht hierfür einen Gutachter.

Unter weiteren Voraussetzungen, insbesondere im Fall der Betriebsfortführung nach Insolvenzantrag, wird bis zu der Entscheidung über diesen Antrag die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet.

Herr Rechtsanwalt Jochen Hedderich und Frau Rechtsanwältin Janine Pfaff werden von dem Insolvenzgericht Wetzlar seit Jahren regelmäßig mit der Durchführung dieser Aufgaben betraut.